Satzung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V.

Landesgruppe Berlin-Brandenburg e.V.


 § 1

Name und Sitz

Der in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Vereinsregisternummer 12407 eingetragene Verein führt den Namen

„Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund

(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung)

Landesgruppe Berlin-Brandenburg e.V.“

 nachfolgend Landesgruppe genannt und hat seinen Sitz in Berlin.

Er ist Mitglied im Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V. in Dortmund, nachfolgend DBMB genannt. Seit dem 10. Dezember 1893 besteht der DBMB aus dem Zusammenschluss der Landesgruppen deutscher Braumeister und Malzmeister.

Die Landesgruppe setzt die Tradition der seit 1871 bestehenden Landesgruppe „Berlin und Umgebung“, welche im Vereinsregister am 08. März 1991 unter dem Namen Landesgruppe „Berlin-Brandenburg“ eingetragen wurde, fort.

 Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr.

 


 

§ 2 

Aufgaben und Ziele

Die Landesgruppe hat den Zweck:

  • Förderung des technisch-wissenschaftlichen Fortschritts im Brauerei-, Mälzerei- und brauereibezogenem  Gewerbe durch Meinungsaustausch in allen das Gewerbe fördernden Fragen und Pflege seiner Tradition.
  • Zusammenkünfte mit Fachvorträgen, fachliche Weiterbildung der Mitglieder.
  • Förderung der Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Anstalten, wie Universitäten, Fachhochschulen, Fachschulen und den Verbänden der Brauwirtschaft.
  • Wahrung allgemeiner Berufsinteressen.
  • Pflege der Kollegialität unter den Mitgliedern.
  • Ausbildung und Förderung des Nachwuchses, insbesondere von Brauern und Mälzern, Braumeistern und Absolventen akademischer Studiengänge.

Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral. Seine Tätigkeit gilt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung.


§ 3

Mitgliedschaft

Mitglieder in der Landesgruppe sind:

a)ordentliche Mitglieder

b)Ehrenmitglieder

c)fördernde Mitglieder

 


 § 4

 

Erwerbung der Mitgliedschaft

1.    Ordentliche Mitglieder der Landesgruppe können werden:

Absolventen der brau-, getränke- und lebensmitteltechnischen Studiengänge von Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Fachschulen.

Absolventen von Brauereifachschulen und Absolventen anderer Bildungseinrichtungen mit gleichwertigem   Prüfungsabschluss.

Technische Führungskräfte der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie.

Zur Aufnahme als ordentliches Mitglied in die Landesgruppe ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand zu richten.

Über die Aufnahme beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Mit der Aufnahme in die Landesgruppe erwirbt das Mitglied auch die Mitgliedschaft im DBMB. Wirksam wird diese mit der Entrichtung des jeweiligen ersten Jahresbeitrages.

 

2.  Fördernde Mitglieder können werden:

Brauereien, Mälzereien, Firmen verwandter Branchen sowie der Zulieferindustrie und Einzelpersonen.

3. Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste im Braumeisterbund oder um das Brauwesen erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes und  Beirates. Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag.

 


 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

1. durch den Tod,

2. durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand bis zum 15. November des Jahres,

3. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes nach Anhörung des betroffenen Mitglieds, sofern es

a) der Verpflichtung zur Zahlung des Beitrages in zwei aufeinanderfolgenden Jahren nicht nachgekommen ist,

b) den Zielen der Landesgruppe beharrlich und fortgesetzt zuwiderhandelt oder den satzungsmäßigen Verpflichtungen der Landesgruppe und des DBMB gegenüber nicht nachkommt,

c) wissentlich falsche Angaben bei der Aufnahme machte,

d) wegen ehrenrühriger Handlungen rechtskräftig verurteilt wurde,

e) einer in der Bundesrepublik Deutschland verbotenen Vereinigung angehört.

Der Ausschluss ist dem Ausgeschlossenen durch Einschreiben mitzuteilen. Ausschlüsse von Mitgliedern werden auf der nächsten Mitgliederversammlung bekanntgegeben. Der Ausgeschlossene kann gegen den Ausschluss schriftlich oder in der nächsten Mitgliederversammlung Widerspruch einlegen, über den mit einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Mitglieder zu entscheiden ist.

Ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Anspruch am Vermögen der Landesgruppe. Die Beiträge für das laufende Jahr sowie Rückstände sind zu entrichten.

 


 

§ 6 

Rechte der Mitglieder 

Sämtliche ordentliche Mitglieder und die Ehrenmitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der Landesgruppe teilzunehmen und haben Stimmrecht.

Fördermitglieder haben das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen. Sie haben jedoch kein Stimmrecht.

 


 

§ 7 

Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, zur Ereichung der Ziele der Landesgruppe nach besten Kräften beizutragen und spezielle Aufgaben zu übernehmen. Die Mitglieder sind zur Entrichtung eines Jahresbeitrages unaufgefordert bis zum Ende des 1. Quartals des Kalenderjahres verpflichtet, und zwar getrennt an die Landesgruppe und an den DBMB. Der Beitrag für ordentliche Mitglieder wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung für jedes Geschäftsjahr festgesetzt. Der Mindestbeitrag für fördernde Mitglieder wird durch den Vorstand festgesetzt. Sonderbeiträge können durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung erhoben werden.

Ordentliche Mitglieder sind nach Vollendung des 75. Lebensjahres ab dem darauf folgenden Jahr von der Beitragszahlung an die Landesgruppe befreit.

Adressenänderungen bzw. berufliche Änderungen sind unverzüglich dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

 


 

§ 8 

Vorstand 

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

             Vorsitzender,

            1. stellvertr. Vorsitzender,

            2. stellvertr. Vorsitzender,

            Schriftführer,

            Schatzmeister.

Die Vorstandsmitglieder sollten im aktiven Berufsleben stehen.

Der Vorstand wird während der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlzeit aus dem Vorstand aus, so kann sich der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch Berufung ergänzen; in der nächsten Mitgliederversammlung ist die Ergänzungswahl des Vorstandes vorzunehmen.

Der Vorsitzende beruft den Vorstand zu Vorstandsitzungen sooft dies erforderlich ist oder von drei Vorstandsmitgliedern beantragt wird. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und der Vorsitzende oder ein stellvertretender Vorsitzender und zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Abstimmungen erfolgen mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle seines 1. bzw. 2. Stellvertreters.

Zu den Vorstandsitzungen wird mindestens 7 Tage vorher eingeladen.

Der Vorsitzende übernimmt die Leitung der Landesgruppe und die Geschäftsführung. Er beruft und leitet die Versammlungen, die Vorstands- und Beiratssitzungen und setzt die Tagesordnung fest. Weiterhin vertritt er die Interessen der Kollegen der Landesgruppe im Gesamtvorstand des DBMB.

Im Verhinderungsfalle des Vorsitzenden erfolgt die Übernahme der Aufgaben bzw. die Vertretung in folgender Reihenfolge:

            1. stellvertr. Vorsitzender, 2. stellvertr. Vorsitzender, Schriftführer, Schatzmeister.

Alle Erklärungen bzw. Verträge, welche die Landesgruppe betreffen, bedürfen der Unterschrift des Vorsitzenden und eines weiteren Vorstandsmitgliedes.

Über alle Sitzungen des Vorstandes ist Protokoll zu führen. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Außerordentliche Aufwendungen können auf Beschluss des Vorstandes erstattet werden.

 


 

§ 9 

Wahl des Vorstandes – Wahlordnung

 

1. Der Vorstand der Landesgruppe ist zu Beginn eines jeden zweiten Kalenderjahres auf der Jahreshauptversammlung neu zu wählen.

2.   Die Wahl wird durch den Wahlausschuss vorgenommen. Dieser setzt sich zusammen aus einem Wahlleiter und bis zu drei Beisitzern, die jeweils vor jeder Wahl berufen werden.

3.  Nach Entlastung des Vorstandes, sorgt der Wahlleiter für den Ablauf der Wahl.

4.  Wahlberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder.

5.  Gewählt werden die 5 Mitglieder einzeln in einer offenen Wahl per Handzeichen.

6.  Die Mitglieder des Vorstandes werden durch einfache Mehrheit gewählt.

7.  Jeder Kandidat muss vorher die Kandidatur annehmen.

Wählbar sind ordentliche Mitglieder und in Ausnahmefällen Ehrenmitglieder. Wiederwahl ist statthaft. Mit der Wahl in den Vorstand erlischt eine vorhandene Beiratsmitgliedschaft.

 


 

§ 10

 

 Beirat

Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen.

Der Beirat besteht aus Mitgliedern, die aktiv im Brauerei- oder Mälzereigewerbe tätig sind.

Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Die Mitglieder des Beirates werden in der Jahreshauptversammlung in einer offenen Wahl durch Handzeichen und einfache Stimmenmehrheit gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Beirates üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 


 

 

§ 11

Mitgliederversammlung

Je Kalenderjahr finden mindestens drei Mitgliederversammlungen statt. Sie dienen dem Vereinszweck und werden rechtzeitig vorher angekündigt.

Über jede Versammlung sind Anwesenheitslisten und Protokolle vom Schriftführer zu führen. Die Protokolle sind zwischen Vorsitzendem und Schriftführer abzustimmen.

 


 

 § 12

 Jahreshauptversammlung

1. Die ordentliche Hauptversammlung findet jährlich statt. Die Einladung dazu hat mindestens 4 Wochen vorher zu erfolgen. Jede ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist beschlussfähig.

2. Der Jahreshauptversammlung obliegt die Beratung und Beschlussfassung über die nachstehenden Punkte:

a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes für das abgelaufene Geschäftsjahr,

b) Entgegennahme der Jahresrechnung und des Berichts der Kassenprüfer,

c) Entlastung des Vorstandes,

d) Wahl des Vorstandes, alle zwei Jahre,

e) Wahl der Kassenprüfer, alle zwei Jahre,

f) Wahl des Beirates, alle zwei Jahre,

g) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,

h) die Jahresplanung.

3. Weitere Hauptversammlungen können einberufen werden, wenn es der Vorstand im Interesse der Landesgruppefür erforderlich hält oder ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen schriftlich beantragt.

4. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit. Die stimmberechtigten Mitglieder haben ihr Stimmrecht persönlich auszuüben.

5. Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung der Landesgruppe ist eine Dreiviertel-Mehrheit einer Hauptversammlung erforderlich.

 


 

§ 13

 Kassenprüfung

Zur Prüfung der Rechnungen des laufenden Jahres und zur Prüfung der Kasse werden von der Jahreshaupt­versammlung alle 2 Jahre zwei Mitglieder als Kassenprüfer gewählt. Die Kassenprüfung erfolgt jährlich vor der Jahreshauptversammlung. Über das Ergebnis berichten die Kassenprüfer dem Vorstand und der Jahreshauptversammlung.

 


 

§ 14

 Auflösung

1. Die Auflösung der Landesgruppekann nur in einer Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

2. Bei Auflösung der Landesgruppe erfolgt die Liquidation durch einen Liquidator. Über die Verwendung des nach der Liquidation verbleibenden Vermögens entscheidet die letzte Hauptversammlung.

 

 

Berlin, den 14.01.2011